Abnehmen – Ein anderer Blickwinkel ist nötig!

Abnehmen – Ein anderer Blickwinkel ist nötig!

Nehmen wir an wir betrachten die Ernährung aus einem anderen Blickwinkel. Nahrung ist im Grunde nichts anderes als ein Energieträger, der aus drei Bestandteilen zusammengesetzt ist; Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße. Hierbei ist entscheidend, welche Qualität diese Energieträger mit sich bringen!

Mit dem Angebotsanstieg der Nahrungsmittel, steigen auch jene, die zwar gut schmecken, aber eine qualitativ minderwertige Quelle darstellen. Nehmen wir an wir fahren in unserem absoluten Traumauto. Der Sprit geht leer und es muss aufgetankt werden. An der Tankstelle gibt es nun freie Auswahl zwischen Bio – Tankstoff mit Demeter – Qualität oder Kraftstoff dem Zusätze beigemischt wurden, um schlichtweg die Füllmenge zu erhöhen. Es gibt also die Wahl zwischen einem reinen qualitativ hochwertigen Kraftstoff oder einem, der zwar augenscheinlich Vorteile hat, aber den Motor langfristig verklebt und schädigt.

Für welchen Kraftstoff entscheidest Du dich?

Eine gesunde Ernährung ist schlichtweg nichts anderes als die Auswahl des richtigen Kraftstoffes. Zunächst ist allerdings zu verstehen, wie der Körper überhaupt funktioniert und welche komplexen Abläufe tatsächlich mit der Ernährung zusammenhängen.

Ernährung wird oft mit Abnehmen assoziiert. Ein „ideales“ Körpergewicht stellt also demnach eine elemtares Bedürfnis von sehr vielen Menschen dar. Doch wie funktioniert es tatsächlich?

„Eine Gewichtsreduktion funktioniert mit einer Steuerung der Nahrungsaufnahme und der richtigen Balance des Körpergewichts“

… und was ist dafür notwendig? Ein hochkomplexes Zusammenspiel von Hormonen und Nerven. Dabei spielen die Hunger – und Sättigungshormone eine entscheidende Rolle, denn sie signalisieren unserem Gehirn ob wir essen wollen oder satt sind. Laut wissenschaftlicher Erkenntnisse haben mehr als 30 Hormone und Neurotransmitter einen Einfluss auf Hunger und Sättigung. Aber was genau passiert, wenn wir das Gefühl von Hunger spüren? Als erstes steigt der sogenannte Ghrelinspiegel an. Dieses Hormon wird hauptsächlich im Magen gebildet und signalisiert unserem Gehirn; Jetzt essen! Nach der Mahlzeit fällt der Ghrelinspiegel ab und das Hungergefühl lässt nach.

Bei übergewichtigen Personen ist der Ghrelinspiegel allerdings erniedrigt. Der Körper versucht damit zu verhindern, dass noch mehr Nahrung aufgenommen wird. Der Haken dabei ist jedoch, dass dieser Spiegel nach der Nahrungsaufnahme weit weniger abfällt als beispielsweise bei normalgewichtigen Personen. Das Hungergefühl lässt damit weniger nach und das Verlangen nach mehr Nahrung steigt. Sobald wir nun also beginnen zu essen, wird eine Vielzahl an verschiedenen Sättigungshormonen produziert. Diese haben das Ziel dem Gehirn zu signalisieren; ich bin satt! Eines dieser wichtigen Hormone ist Insulin.

Ein kurzes Beispiel erklärt die Funktion von diesem Hormon recht gut; Nehmen wir an wir essen ein Stück Kuchen. Dieser Kuchen besteht aus „ungesunden, leeren“ Kohlenhydraten, dass bedeutet sie liefern keinerlei Mineralstoffe oder Vitamine. Sie werden ausschließlich als kurzer Energiekick verwendet. Aufgrund des hohen Zuckergehaltes schüttet die Bauchspeicheldrüse das Insulin aus, um den Blutzuckerspiegel in einem bestimmten Rahmen zu halten. Insulin hilft demnach, den Blutzuckergehalt im Blut zu senken.

Was aber passiert, wenn über Jahre hinweg, ständig zu viel Zucker, Weißmehlprodukt oder Softdrinks verzehrt werden?

Die Bauchspeicheldrüse wird schlichtweg „ausgebrannt“. Aufgrund der enorm hohen Ausschüttung an Insulin, baut sich über die Zeit eine Insulinresistenz auf. Das bedeutet, der Körper reagiert kaum bis gar nicht mehr auf das Insulin und es kann sich im schlimmsten Fall Diabetes – Typ 2 entwickeln. Dabei reagieren die Körperzellen zunehmend unempfindlicher und die Zahl der Bindungsstellen für das Insulin nimmt ab. Aufgrund der wachsenden Insulinresistenz besteht ein relativer Mangel, der mit zusätzlichen Insulinspritzen unterstützt werden muss. Mit dem Anstieg des Blutzuckerspiegels und damit auch dem Insulin, kommt es zu einer Verhinderung des Fettabbaus.

Es ist demnach nicht verwunderlich, dass es vielen Menschen schwer fällt abzunehmen, wenn es deren Körper überhaupt nicht zulässt.

Hier setzt der Nippon – EnährungsGuide an! Wir betrachtet die Gewichtsreduktion aus einem anderen Blickwinkel und führen Dich und deinen Körper in die gesunde Balance zurück! Wir entwickeln ein System in dem die gesunde Ernährung erklärt, verstanden und einfach umzusetzen ist!

Bleibt dran, im nächsten Beitrag gehts weiter! Euer Nippon Fitness

Quellen:

Coll, A., Farooqi, I. & O’Rahilly, S. (2007). The hormonal control of food intake. Cell, 129 (2), 251 – 261.

Lean, M. & Malkova, D. (2016). Altered gut and adipose tissue hormones in overweight and obese individuals: cause or consequence? Int J Obes, 40 (4), 622 – 632.

Schneider, H., Jacobi, N. & Thyen, J. (2020). Hormone – ihr Einfluss auf mein Leben. Springer Verlag.

Tiedemann, L., Schmid, S. Hettel, J. & Giesen, K. (2017). Central insulin modulates food valuation via mesolimbic pathways.

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